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| Der Eickeler Markt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Auf dem "Eickeler Markt" wurde das Eickeler Gotteshaus - gewidmet Johannes dem Täufer - errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1321 berichtet von den "Rektoren der Kapelle zu Eyclo". Es bestanden die St. Georgs- (St. Jürgen-), wahrscheinlich eine Dahlhauser Stiftung, und die Katharinen- oder Schierhörder Vikarie genannt nach dem ihren Hauptbesitz bildenden Kotten Schierhörde im Eickeler Bruch), von Wilhelm von Hugenpoth zum Gosewinkel gestiftet, im 17. Jahrhundert an die Rektoren oder Präzeptoren der reformierten Schule zu Bochum vergeben. 1750 fanden im Kirchspiel Eickel drei Jahrmärkte statt, nämlich zu den Festen Mariä Verkündigung (25.03.), Mariä Geburt (08.09.) und zum St. Michaelistag (28.09.). Am 25. April, 28. Juni und 29. September veranstaltete man Kram- und Viehmärkte, verbunden mit einem Zwiebelmarkt. Nach Aufhebung der Krammärkte im Jahre 1907 und Einführung von drei weiteren Viehmärkten fanden diese alle zwei Monate statt. Heute werden die Wochen- und Jahrmärkte auf dem benachbarten "St.-Jörgen-Platz" abgehalten. Die zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 auf dem Eickeler Markt errichtete "Siegessäule" sollte laut Beschluss des Verschönerungsvereins Eickel vom 13.05.1908 auf den Wilhelmsplatz (heute "St.-Jörgen-Platz") umgesetzt werden. Wegen heftiger Proteste wählte man schließlich den Eickeler Volksgarten als Standort. Der "Hohenzollern-Brunnen" wurde aus dem Reinertrag einer Wohltätigkeitsveranstaltung mit einem Kostenaufwand von 20.000 Mark erbaut und am 13.11.1909 eingeweiht. Entwurf und Ausführung stammten von dem Münchener Bildhauer Lorenz Schwind. Die Brunnenfigur wurde am 18.04.1940 demontiert und im Rahmen der "Metallspendeaktion" eingeschmolzen. Nachkriegspläne zur Wiederherstellung des Brunnens konnten nicht realisiert
Am 30. November 1912 eröffnete man im Garthmann'schen Saal das erste kommunale Kino des Deutschen Reiches. In den frühen 20er Jahren wurde das Lichtspieltheater wieder kommerzialisiert und ist noch als "Schauburg" und "Atrium" in Erinnerung.
Neben dem Eickeler Markt sind das die "Käseglocke" (abgebrannte Wanne-Eickeler Stadthalle), die Dorneburg und Haus Bönninghausen. Die "blauen Kittel" waren die Arbeitskleidung der Bauern und Kohlenschlepper an der Ruhr. Auch der Kiepenkerl August Kalt hat so einen Kittel getragen, wie Sie auf dem Bild oben ersehen können.
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